"Guckt mal, ich glaube Hamster Backe hat da was gefunden!" ...

"Guckt mal, ich glaube Hamster Backe hat da was gefunden!" ...

Seit vielen hundert Jahren sind die Menschen von Himmelshausen auf der Suche nach König Haralds verlorenem Zepter. Einige meinen, es läge auf dem Grunde eines tiefen Sees. Andere glauben, dass der Drache Grollbrand es vor langer Zeit gestohlen und in seine Höhle geschafft habe. Ausgerechnet Lisa und ihr Vater kommen dem Geheimnis des Zepters eines Tages auf die Spur. Und was sie dabei entdecken, erstaunt selbst Museumsleiter Onkel Helmut…

Eine spannende Geschichte über die kleine schlaue Lisa und ihren etwas wunderlichen Vater und darüber, dass Träume manchmal wahr werden

 

Ob „Abrafaxe“(Mosaik), „Alisik-Comic“ (Carlsen Verlag), Autor Hubertus Rufledt lässt auch im 3. Band seiner Lisa-Reihe „Lisa und das Geheimnis der Drachenburg“ keinen Zweifel daran, dass man nicht nur in einer Rubrik erfolgreich Geschichten erzählen kann.

Wie auch in den Büchern zuvor „Lisa und der Weihnachtsrobot“ und „Lisa und die Insel der 1000 Abenteuer“ zeichnet für die Illustrationen der Berliner Künstler Mario Kuchinke- Hofer verantwortlich.


Publikationen

Lisa und das Geheimnis der Drachenburg

Lisa und das Geheimnis der Drachenburg
Edition:Edition Krümel
ISBN:978-3-938932-37-7
Einband:Taschenbuch
Seiten / Umfang:48 Seiten
Maße:14,0 cm x 17,5 cm
Preis:4,90 € inkl. 7% MwSt

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Lisa und der Weihnachtsrobot

Lisa und der Weihnachtsrobot
Edition:Edition Krümel
ISBN:978-3-938932-29-2
Einband:Softcover
Seiten / Umfang:52 Seiten / 39 Illustrationen
Maße:14,0 cm x 17,5 cm
Preis:4,95 € inkl. 7% MwSt

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Lisa und die Insel der 1000 Abenteuer

Lisa und die Insel der 1000 Abenteuer
Edition:Edition Krümel
ISBN:978-3-938932-31-5
Einband:Taschenbuch
Seiten / Umfang:48 Seiten
Maße:14,0 cm x 17,5 cm
Preis:4,90 € inkl. 7% MwSt

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Leseproben & Infos

Illustrationen von Mario Kuchinke-Hofer aus dem Buch "Lisa und das Geheimnis der Drachenburg"

„Sehr geehrte Damen und Herren, hier spricht Ihr Flugkapitän Horst Kallweit! Bitte nehmen Sie jetzt wieder ihre Schnallen ein und plätzen sie sich an, ähm ... ich meine, bitte nehmen Sie wieder ihre Plätze ein und schnallen Sie sich an! In wenigen Augenblicken erreichen wir die Insel Pinto Cariba, wo vor vielen Jahren schreckliche Piraten ihr Unwesen trieben. Sie wissen schon, das sind diese Typen mit Augenklappe und Holzbein. Einer von denen, die damals das Meer rund um die Insel unsicher machten, war der gefürchtete John Fusselbart. Sehen Sie den erloschenen Vulkan dort drüben? Die Einheimischen behaupten, dass in dem Krater Fusselbarts schrecklicher Geist haust. In Vollmondnächten kommt er hervorgekrochen, um nach dem Gold zu suchen, das er und seine Kumpane hier vor langer Zeit vergraben haben. Natürlich sind das alles nur Märchen, denn wie jedes Kind weiß, gibt es erstens keine Geister und zweitens ... Heiliger Hieronymus! DAS IST ER!“

Horst ließ vor Schreck den Hebel seiner Fernbedienung los. Das Flugzeug machte einen Salto, heulte kurz auf und stürzte dann mit Karacho auf den Fußboden. Und obwohl es nur ein kleines Modell-flugzeug war, gab es dabei einen solchen Rums, dass bei Oma Rübenbier im Erdgeschoss die Kaffeetassen klirrten. In diesem Moment kam Lisa mit einem Schreibheft unterm Arm ins Zimmer. Ohne lange zu fackeln, schnappte sie sich eine Blumenvase und schüttete das Wasser mit lautem Zischen über das brennende Flugzeug. „Mensch Papa, was machst du bloß wieder für Sachen?“, fragte sie verärgert. „Wie ist denn das passiert?“

 „Schuld daran ist nur wieder Hamster Backe“, schimpfte Horst.„Gerade als ich das Flugzeug in Richtung Landebahn steuerte, kam er aus dem Vulkan gesprungen. Und jetzt haben wir die Bescherung!“ Lisa zuckte mit den Schultern. Solche Sachen war sie von ihrem Vater gewohnt. Vorgestern erst hatte er in die kleine Dampflok seiner Modelleisenbahn ein Raketengetriebe eingebaut. Gleich nach der ersten Testfahrt klaffte ein großes Loch in der Zimmerdecke. Diesmal gab es zum Glück nur ein Loch im Teppich. „Mein Landeanflug war jedenfalls spitzenmäßig“, sagte Horst. „Schade, dass du das nicht gesehen hast.“ „Ich glaube es dir auch so“, entgegnete Lisa. „Aber deswegen bin ich ja auch gar nicht gekommen. Ich brauch mal deine Hilfe. Es geht um König Harald und das verlorene Zepter.“ „Verlorenes Zepter?“, fragte Horst geistesabwesend. „Was soll denn damit sein?“ „Wir sollen eine Hausarbeit darüber schreiben. Über König Harald und dessen zwei Söhne. Und darüber, weshalb das Zepter bis heute verschwunden ist.“ Horst, der mit seinen Gedanken immer noch bei der Flugzeugkatastrophe war, sagte: „Aber das ist doch nur eine alte Sage. Wahrscheinlich hat es dieses Ding nie gegeben.“ „Aber den König gab es doch auch. Auf der Drachenburg, gleich neben dem Heimatmuseum steht von ihm sogar ein Denkmal.“ Lisa stutzte. Plötzlich hatte sie eine Idee.